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Welches Öl verwendet man für einen Holztisch?

Holztische sind robust und widerstandsfähig. Das macht sie so beliebt und genau deshalb muss ein Holztisch auch gepflegt werden, damit sie auch noch nach Jahren schön anzusehen sind. Durch das regelmäßige Ölen bleibt die Schönheit des Holzes erhalten. Wer sich einen mit Öl behandelten Tisch einmal genauer ansieht, der stellt gleich den großen Unterschied zum unbehandelten Holztisch fest.

Welche Öle kommen in Frage?

Es gibt reichlich Öle auf dem Markt. Kommen wir aber zunächst zu der Frage, ob Öl oder lack besser ist. Wenn der Holztisch mit Öl behandelt wird, dann bleibt die Oberfläche atmungsaktiv. Eventuelle Feuchtigkeit, die eingedrungen ist, wird somit wieder abgegeben. Die Maserung des Holzes kommt durch das Ölen erst richtig zur Geltung. Soll der Tisch besonders schön aussehen, dann sollte man zu Öl greifen. Für den Innenbereich sollte man sich für Leinöl entscheiden. Es zieht gut ins Holz ein und trocknet am schnellsten. Ebenfalls ein gutes Öl ist Hartöl. Es ist nichts anderes als Leinöl, es ergibt aber eine besonders glänzende Oberfläche.

Verschiedene Eigenschaften & Vor- und Nachteile der jeweiligen Öle

Es gibt ein Öl, das für alle Holztische geeignet ist. Es handelt sich um Danish Oil, das de Vorteil hat, nicht glänzend aufzutrocknen. Das ist zum Beispiel beim Teaköl der Fall. Das Holz bekommt einen dezenten Glanz und bleibt offenporig. Außerdem erhält es die Schönheit der Holzmaserung. Es gibt auch Öle, die sehr dickflüssig sind. Dadurch können sie nicht tief genug ins Holz gelangen. Damit dies nicht passiert, sollte das Öl verdünnt werden. Das gelingt mit Waschbenzin oder Terpentinöl.

Anleitung zum Ölen eines Tisches

Das Öl sollte vorsichtig auf den Tisch gekippt werden. Danach wird es vorsichtig mit einem Lappen oder Pinsel verteilt. Es ist darauf zu achten, dass das Öl satt aufgetragen wird. Es darf nicht gleich einziehen und sollte glänzen. Das Ganze sollte rund 25 Minuten einziehen. Danach sollte mit einem sauberen Lappen das überschüssige Öl abgewischt werden. Hier ist Gründlichkeit angesagt, denn sonst entstehen Ölflecken, die sich nicht mehr entfernen lassen. Über Nacht sollte der Tisch trocknen. Am nächsten Tag sollte die Prozedur mit weniger Öl wiederholt werden. Dieser Prozess kann mehrmals wiederholt werden. Sollte der Tisch trotzdem wieder rauh werden, muss nochmals eine Ölschicht aufgetragen werden. Dann nimmt man feines Schleifpapier, befeuchtet es mit Öl und schleift nach. Nach rund 15 Minuten sollte der Tisch gründlich abgewischt werden.

Ist Öl oder Wachs besser? Worin liegen die Unterschiede?

Wachs hat einen unangenehmen Geruch, denn es enthält Lösungsmittel, damit es flüssig bleibt. Außerdem bleibt das Wachs nur an der Oberfläche und dringt nicht ins Holz ein. Das heißt, dass die Versiegelung nur oberflächlich ist. Das führt dazu, dass Schmutz unter die Schutzschicht gelangen kann. Deshalb sehen Holztische, die mit Wachs behandelt wurden, nach längerer Zeit nicht mehr so schön aus.

Öl braucht keine Lösungsmittel. Bei Zimmertemperatur ist es flüssig und kann deshalb tief in das Holz eindringen. Es entsteht so eine Öl-Schutzschicht, die schmutz- und wasserabweisend ist. Der Tisch ist somit nicht nur oberflächlich versiegelt sondern imprägniert. Öl hat deshalb den Vorteil, dass die Versiegelung in die Tiefe geht. Geölte Möbel sehen immer gut aus. Außerdem sollte man bedenken, dass eine Behandlung mit Öl nach dem Wachsen nicht mehr möglich ist. Umgekehrt ist es aber anders, geöltes Holz kann gewachst werden.


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